2014 − Das Jahr ohne Weihnachten

2014 − Das Jahr ohne Weihnachten

„Wenn Du die Götter zum Lachen bringen willst, erzähl ihnen Deine Pläne.“

Und damit sie sich nicht so kaputt lachen und vielleicht mehr Zeit haben für Kinder, die in afrikanischen Minen Rohstoffe für’s neue Handy ausgraben, gibt’s von meiner Seite nur ein paar Pläne:
2014 wird das Jahr ohne Weihnachten sein. Zwar war ich schon ein paar Mal über Weihnachten in Ländern, wo es von der Bevölkerungsmehrheit nicht gefeiert wird, aber dieses Jahr werde ich in Äthiopien sein, wo der orthodoxe Kirchenkalender gilt und Weihnachten ganz offiziell am 6. Januar gefeiert wird.

Bratach na hAlban

Dann hoffe ich, daß die Schotten sich am 18. September für die Unabhängigkeit entscheiden und es noch ein weiteres Land gibt. Einerseits finde ich den Nationalismus ja eine ebenso abstruse Idee, wie Götter, andererseits faszinieren mich Ländern und ihre Symbole (Flaggen und Wappen) sehr. Und eine „Zerstückelung“ der derzeitigen Nationalstaaten hat ja durchaus was anti-nationalistisches. In diesem Sinne wünsche ich mir auch eine Wiederherstellund „Deutschlands“ in den Grenzen von 1789!! 😉
Doch zurück zu Schottland: dorthin führte mich meine allererste Backpacking-Reise − 19 Jahre ist das jetzt her − und mit der Unabhängigkeit bekäme ich also über Nacht einen neuen Haken auf meine Liste der bereits bereisten Länder. Und was könnte für einen echten Backpacker wichtiger sein?!
Wenn ich mir allerdings den Südsudan anschaue, sollte ich den Schotten vielleicht doch keine Unabhängigkeit wünschen. Schließlich gibt’s in Schottland auch Öl und wahrscheinlich fangen die Clans wieder an sich zu bekriegen. McLeods gegen McLachlans gegen McDonalds.
Tatsächlich habe ich in letzter Zeit so richtig Lust mal wieder nach Schottland zu reisen. Schottland ist auch so ein etwas eigenes Land: Clans, Kilts, Haggis, Bagpipes, Highland Games, Gälisch, und beim schottischen Akzent geht’s mir wie Jamie Lee Curtis, wenn sie russisch hört. 😀
Aber wahrscheinlich wird sich das wettertechnisch nicht machen lassen, denn den Sommer verbringe ich tauchenderweise in Kaş. Und Winter in Schottland? Eas-aonta, tapadh leat!

2014 wird auch das Jahr in dem ich meine ersten Taucher ausbilde! Zunächst hier auf den Philippinen und dann den ganzen Sommer über in der Türkei. Cousin, Cousinen, Bruderherz, Ihr seid fest eingeplant! Samuel, Du übrigens auch! 😀

Irgendwie würde ich noch gerne etwas über Mandela und Kalaschnikov sagen, beiden sind Ende letzten Jahres gestorben und haben auf extrem gegensätzliche Arten von Berühmtheit erlangt (wobei beide gegen Rassismus „gewirkt“ haben), aber mir ist klar geworden, daß ich über beide zu wenig weiß. Das sollte sich 2014 ändern.

Ein letztes noch, bevor’s zu den verlinkten Videos geht: Es heißt niemals, unter keinen Umständen jemals „in 2014“, wenn man vom Jahr spricht (das gilt natürlich für alle Jahre, nicht nur für 2014). Man kann „Im Jahre 2014“ sagen, oder einfach nur „2014“. Oder man spricht englisch oder manche deutsche Dialekte. Aber niemals im Hochdeutschen „in 2014“ sagen!!

Gutes Neues allerseits!

Voice Recognition in Scotland:

Jamie Lee Curtis und Russisch:

Scotland the Brave (funny):

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