Die ersten Tage

Taifun Fast Food, Typhoon Delivery Service. Ob sich die Besitzer nach Yolanda, wie der Taifun Haiyan auf den Philippinen heißt, Gedanken über die Namenswahl machen?
Andererseits werden die Philippinen jedes Jahr von bis zu 10 Taifuns getroffen und Traveller in Manila, die während Yolanda in den östlichen Regionen waren, haben mir berichtet, daß man sich am Tag vor Yolanda noch „have a nice typhoon“−„schönen Taifun noch“ gewünscht hat.
Deshalb sind die Menschen hier auch so verbittert, daß man nicht vorausgesehen hat, das dies der stärkste Taifun war, der je auf eine Küste getroffen ist. Diese wucht hat die Menschen überrascht und schreckliche Verwüstungen im Osten der Visayas angerichtet.
Nun ist das Land aber groß (schöne runde 300.000 km²) und außer der Möglichkeit in der nahen Militärbasis Nahrungspackete für die Überlebenden zu packen, und den Geschichten der Traveller, die hier waren, bekomme ich nicht viel von der Katastrophe.

Der Flug mit Saudia ist erstaunlich angenehm, beim 5-stündigen Zwischenstopp in Jeddah bekommen alle Passagiere sogar ein Essen spendiert und die neun Stunden nach Manila verschlafe ich − erstaunlicher- und untypischerweise fast gänzlich.
Das Hostel in Manila versucht, mir die Ankunft zu erleichtern, indem es die Klimaanlage an die Wetterlage in İstanbul koppelt und so bin ich bei 17°C froh, daß ich auch in tropische Länder meinen Schlafsack mitnehme. Soviel zum wärmeren Klima …
Nach zwei Tagen bin ich denn auch erkältet, weil fast überall die Klimaanlage läuft.

In Puerto Galera gebe ich mein Tauchgepäck − endlich − ab und fühle mich erleichtert. Eigentlich wollte ich ein paar Tauchgänge machen, aber jetzt heißt es erstmal auskurieren und gesund werden.

Blick von der Terasse meines Hostels

Da ich ein bißchen außerhalb wohne und es kaum Handyempfang (und damit auch kein Internet für mich) und das Internet in den Restaurants auch quälend langsam ist, erhole ich mich einfach ohne elektronische Hilfsmittel.
Ich fühle mich hier pudelwohl, es ist schön warm, die Sonne scheint, die Leute sind nett und ich genieße es, von allen „Sir“ genannt zu werden. 😀
In den nächsten Tagen werde ich wahrscheinlich eine Runde um die Insel Mindoro drehen und danach noch tauchen gehen.

Als einziges christianisiertes Land Südostasiens bereiten sich die Philippinen auf Weihnachten vor

Weihnachtsdeko im Treppenhaus

Weihnachtsdeko im Flur

Licht-Show im Park in Manila

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One Response to Die ersten Tage

  1. Gloria Giuffrida says:

    Hallo Dirk, durch Deinen Papa bin ich hier auf diesen Blog von Dir bekommen und es ist schön von dir zu lesen wie es Dir so geht – und vor allem auch sehr interessant und sehr spannend. Wir haben heute den 2. Weihnachtstag und “dürfen” morgen wieder arbeiten. Genieße Deine Zeit und noch viele schöne Eindrücke !

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